Die vielen Fließe, Nebel und die insgesamt höhere Luftfeuchtigkeit im Spreewald sorgen dafür, dass Reetdächer langsamer abtrocknen als in trockeneren Regionen. Das begünstigt Moos, Algen und Pilze, wenn das Dach nicht regelmäßig gereinigt und gut belüftet gebaut ist.
Viele Spreewaldhäuser stehen inmitten von Bäumen oder direkt an Wasserarmen. Weniger direkte Sonneneinstrahlung und viel Laub- bzw. Nadelabwurf erhöhen die Feuchtebelastung und verschmutzen das Dach. Feuchtigkeit staut sich und verkürzt die Lebensdauer des Dachs, wenn man es nicht pflegt.
Im Spreewald gibts kräftige Niederschläge und Sommerhitze. Auch häufige Wetterwechsel aus Nässe und Frost lassen die Halme stärker altern. Im Sommer steigt die UV-Belastung und greift die Deckschicht an. Eine fachgerechte Deckung mit ausreichender Dachneigung ist hier besonders wichtig.


Andauernde Feuchtigkeit wirkt sich zersetzend auf das Dach aus. Sie fördert die Bildung von Mikroorganismen wie Algen, Flechten oder Moosen. Sie sollten so zeitnah wie möglich entfernt werden, ebenso Nadeln, Blätter und Äste.
Schäden durch Sturm, Frost oder Verwitterung bessern wir aus. Ebenso beseitigen wir Schadstellen durch Tiere. Bei Bedarf wechseln wir auch Wind- u. Traufbretter. Diese kritischen Dachbereiche sind besonders stark Wind und Wetter ausgesetzt und daher anfällig.
Bei extremen Schäden, die keine Reparatur mehr zulassen, ist eine Neueindeckung erforderlich. Dabei tragen wir das alte Reet ab, erneuern die Dachkonstruktion und installieren bei Bedarf auch ein Brandschutzsystem.